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Viel Kampf für wenig Leben
Im Herbst 1988 fuhren 10 Arbeitskollegen aus Berlin nach Recife Nord/ Ost Brasilien um einen Dokumentarfilm zu drehen: über die Armut der Landarbeiter, über ihre Flucht in die Slums der Großstädte, die Arbeitslosigkeit, die endgültige Verelendung der Familien, ihr Leben ohne Hoffnung.
Am Ende dieser Kette:
Kinder, die kein Zuhause haben, Strassenkinder, die sich von Abfällen ernähren, betteln, sich mit kleinen Diebstählen über Wasser halten. Kinder, die tag für Tag einen bewunderungswerten Überlebenskampf führen. Gewinnen können ihn die meisten Kinder nicht. Ohne familiäre Geborgenheit, ohne Schulbildung, unterernährt, gehetzt und geschlagen von der Polizei, infiziert mit Krankheiten, schwach durch Drogen geht die Mehrzahl der Kinder buchstäblich vor die Hunde.
Während der Dreharbeiten lernten wir viele Kinder und Jugendliche, Sozialarbeiter, Lehrer, Pfarrer Ärzte und Krankenschwestern kennen. Zurück in Deutschland waren wir fest entschlossen, etwas für diese Kinder auf der Strasse zu tun.
So entstand die Kinderhilfe Brasilien e.V. . Wir unterstützen nun seit 18 Jahren diese 4 Kinderprojekte.
Ein Strassenmädchen antwortete auf unsere Frage, was Kindheit für sie bedeutet:
Ich hatte nie eine Kindheit. Ich weiß nicht, was Liebe und Zärtlichkeit ist. Das gab es nie in meinem Leben. Meine Kindheit hieß kämpfen, um zu überleben. kämpfen, um zu essen, um zu schlafen.Ich war nie ein Kind, wenn ich nicht als Kind erwachsen gewesen wäre, dann wäre ich schon tot. Meine Zukunft habe ich immer vorbereitet, Tag für Tag, bis heute
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